Lehrbeauftragte für Printproduktion an der Ostfalia, WS 19/20 und WS20/21

Ziel des Seminars „Printproduktion“ ist es den Studierenden Grundlagen der Printkommunikation und der Typografie sowohl auf inhaltlicher als auch auf gestalterischer Ebene zu vermitteln.

Im Rahmen von sieben Vorlesungsblöcken und sieben Übungen a 90 Minuten werden Theorie und Praxis vermittelt. Meinen Schwerpunkt lege ich auf die Konzeption einer Teamarbeit zur Produktion des Studenten Magazins ­Campus 38.

Die Studierenden vollziehen die Gestaltung im typografischen Raster mit Text und Bild bis zur Druck-Ausgabe in Adobe InDesign CC.

Jedes Team besteht aus fünf bis zehn Studierenden und bearbeitet sein eigenes Motto. 

Dieses Jahr lag der Fokus auf der Online Lehre und der Pandemie. Themen wie Nachhaltigkeit, Sport, Winteredition, Traveling on a budget und Studentenleben wurden in den letzten beiden Jahrgängen bearbeitet. 

Wir schließen die Gestaltungsarbeit und die ­Produktionsphase mit einer Präsentation in großer Runde mit allen 80 Studierenden ab. Dieses Jahr fand das Seminar in Online Lehre statt.

hier zum Institut für Medienmanagement der Ostfalia: https://www.ostfalia.de/cms/de/imm/studium/

Ausbilderin bei Lavie Reha gGmbH

Lavie Reha gGmbH ist die erste Rehabilitationseinrichtung für Menschen mit psychischen Erkrankungen im Großraum Braunschweig.

Bei dem Rehabilitations- und Bildungsträger Lavie Reha gGmbH in Braunschweig war ich seit 2012 – 2020 tätig und habe die Neugestaltung der Ausbildung für Mediengestaltung im Rehabilitationsbereich konzipiert und strukturiert.

Meine Aufgabe war die ­Prüfungs­vorbereitung und -begleitung für Zwischen- und Abschlussprüfungen meiner Auszubildenden für Mediengestaltung in Digital und Print Fachrichtung Gestaltung und Technik.

Die Gestaltung und Weiterentwicklung eines neuen Corporate Designs für die Lavie Reha gGmbH mit unseren Azubis im Rahmen der Ausbildertätigkeit in der Mediengestaltung stand an erster Stelle.

Die mediale Veränderung durch digitale Medien und die Erweiterungen der Institution führte zu einer neuen Gestaltung des Corporate ­Designs.

Im Zug der strukturellen Veränderungen und Neugestaltung des Firmenhauptsitzes Lavie Reha gGmbH in Königslutter, war es an der Zeit eine Überarbeitung der Gestaltung zum Beispiel des Firmenlogos, der Imageflyer, der Homepage und ein Wegeleitsystem für das ­Gelände zu entwickeln und vorzunehmen.

Nachdem im Sommer 2015 das Release der Homepage stattgefunden hat wurde das Corporate Design zu einer beschreibbaren ­Corporate Identity erweitert.

Im Digitalbereich haben wir an folgenden Projekten mitgestaltet:

Ausstellungsdesign zu den „ROTO“- Werken in Königslutter

Auf einem stillgelegten Fabrikgelände von 6.000 m² begann 1921 mit 40 Mitarbeitern die Fertigung von Druckmaschinen. Die Roto-Werke in Königslutter entstanden. Entwickelt, gefertigt und vertrieben wurden Druckmaschinen für den weltweiten Markt.

Zur Hoch-Zeit 1968 waren 800 Mitarbeiter beschäftigt. 1982 wurde das Werk nach Konkurs geschlossen.

Für die ROTO Ausstellung habe ich in 2015 an einem orts­bezogenen Ausstellungskonzept für den Innen- und Außen­bereich zur ­Geschichte des alten Industriegeländes und der Druckmaschinen mitgearbeitet.

In Zusammenarbeit mit meiner Abteilung ­wurden folgende Druckstücke visualisiert:

Einladungskarte, Plakat, Folder, Banner mit Text und Bild, Info-Tafeln mit Bildmaterial auf Metall. 

Dargestellt wird in der Ausstellung ein Stück Industrie­geschichte des 20. Jahrhunderts, von der Gründung 1921 bis zur Schließung 1982.

Sie können die begleitende regionale ­Ausstellung  „ROTO“ ab dem 4.12.2015 auf dem Gelände der Lavie Reha gGmbH, im Pförtnerhäuschen, in der Fallersleben Str. 12, in 38154 Königslutter besuchen.

Ausstellungsdesign zum Denkmal „Der Graue Bus“ in Braunschweig

Der „Graue Bus“ ist ein Mahnmal, das an die Euthanasie-Opfer erinnern soll: Das mobile „Denkmal Grauer Bus“ folgt den Spuren dieses Verbrechens, das die Nationalsozialisten mit Wissen, Duldung und aktiver Beteiligung vieler Institutionen in Deutschland begangen haben.

Im Rahmen meiner Berufspraxis als Designerin habe ich am Katalog zum „Grauen Bus“ im Jahr 2015 mitgearbeitet. Das Medium Katalog wurde damals gewählt, da es die Möglichkeit bietet Text Informationen aus der Ausstellung zum „Grauen Bus“ mit dem dargestellten Bildmaterial aus den entsprechenden Archiven zu verbinden.

Uns lagen diverse Bildarchive in ­digitalisierter Form vor, sowohl aus dem Staatsarchiv Wolfenbüttel, dem Stadtarchiv ­Braunschweig und dem Archiv des Gesundheits­amts ­Braunschweig. Die Konzeption der Ausstellung unterlag der Initiative „Grauer Bus“.

Meine Aufgabe bestand darin, das Werbematerial, die Banner und den Katalog zur Ausstellung zum „Grauen Bus“ in Braunschweig zusammen mit drei Kolleg*innen aus dem Bereich der Grafik der Lavie Reha gGmbH zu gestalten

Stockmann, Ute und Jürgen-H. Mauthe [Hrsg.: V.i.S.d.P. Initiative Grauer Bus]: Der graue Bus: mobiles Denkmal für die „Euthanasie“-Opfer des Nationalsozialismus. Ausstellungskatalog Braunschweig 2015. [mit Informationen in Leichter Sprache], AXEPT-Verlag, Königslutter. 2015.

Gestaltung Homepage und Katalog für Künstler

Der Münchner Künstler Johann ­Zechmeister arbeitet seit den frühen 80gern figürlich, zeichnerisch auf Klein- bis Großformaten.

Der Mensch und seine Psyche stehen im Mittelpunkt der Werke, welche erzählerisch geprägt sind. Familienfotos und alte Zeitungsauschnitte dienen als Inspirationsquelle, impulsiver Farbduktus sprengt das Format.          

Meine Aufgabe war das Redesign zur Gestaltung und Entwicklung ­einer ­Homepage und eines Kataloges im Jahr 2017 für den Münchner Bildenden Künstler Johann Zechmeister.             

Den 64-seitigen Katalog zum Werk Johann Zechmeister, Arbeiten auf Papier 2000 – 2011 war im Rahmen von  einer Ausstellungseröffnung und Veranstaltungen im Kulturcafe Leib &Siegel in München zu erwerben.

Hier eine journalistischer Beitrag der „Kulturflüsterin“: https://kulturfluesterin.com/leibundsiegel/

Dieser Band bietet den Auftakt zu einer Reihe von Katalogen, welche das umfangreiche Werk Johann Zechmeisters´ ­dokumentieren.

www.zechmeister.org

Die Homepage ist als Datenbank angelegt und wird ständig erweitert. 

Homepage für Neuro Dj in Berlin

Gestaltung und Entwicklung einer ­Homepage für das Berliner Projekt „Neuro Dj“ aus dem Bereich der Kinder- und Jugend Bildungsarbeit.

Neuro-DJ  ist ein Kooperationsprojekt von Well…come 21, und Berliner Schulen, das mit ungefähr fünfzehn Schülern und vier Pädagogen jede Herbst- und Osterferien im Weinmeisterhaus stattfindet. Es untersucht die Verbindung von Kunst und Naturwissenschaft und hat dabei einen besonders spannenden Ausgangspunkt: das eigene Gehirn. (Zitiert aus aus: https://www.hhs-berlin.de/index.php/schulnetzwerk)

http://neuro-dj.de