Ausstellungskatalog für Galerie Artoxin

 Seit Anfang 2014 arbeiten die Galeristen von arToxin gemeinsam an einem Ausstellungsprogramm, das sowohl junge künstlerische Positionen aus München zeigt, den Blick aber zunehmend auch auf das internationale Kunstgeschehen richtet.

Hierzu habe ich in 2014 die Gestaltung und Entwicklung eines begleitenden Ausstellungskataloges für die Ausstellung des Münchner Künstlers, Johann Zechmeister, Malerei und Zeichnung realisiert.

In dem, gemeinsam mit den Galeristen und Künstler erarbeiteten Katalog, werden die Werke in Abhängikeit ihres Formates präsentiert.

Den 32-seitigen Katalog zur Ausstellung, Johann Zechmeister, Malerei und Zeichnung, 08. Februar – 13. März 2014, können Sie über die Galerie arToxin erwerben.

„Johann Zechmeister ist Zeichner. Die Zeichnung ist für ihn essentiell. Er schätzt an ihr die Schnelligkeit und Spontaneität: „Ich beginne zu zeichnen und das Ergebnis ist offen, die Linien wuchern über das Papier.“ Für ihn ist zeichnen „Denken mit dem Bleistift.“ Zechmeister sieht die Zeichnung als absolut eigenständiges, künstlerisches Medium; er arbeitet meist in Serien, die sich zu Bildgeschichten verdichten, wobei viele Motive und Figuren, wie Schauspieler für ein neues Stück, immer wieder eingesetzt werden. Die Motive seiner am figürlichen festhaltenden Bilder entstehen in Anregung aus der eigenen Vergangenheit, alten Familienfotos und Erinnerungsstücken, so z.B. mehrere Jahr- zehnte alten Zeitungsausschnitten, die noch von Zechmeisters Vater stammen, der selbst ein akademisch ausgebildeter Künstler war. Comics aus den fünfziger Jahren, auf Hauswände gesprühte Graffitis und sogar Kritzeleien auf Klotüren sind für ihn ebenfalls eine Inspirationsquelle für seine Bilder. Trotz seiner großen Liebe zur Zeichnung fühlt sich der Künstler auch zur Malerei hingezogen. Hier ist es die Farbe und die Möglichkeit in einer größeren Dimension zu arbeiten, die ihn reizt. Die Malerei ist für Ihn ein komplexerer Arbeitsprozess, in diesem sich durch Übermalungen und Schichtungen neue Bildräume und Ebenen öffnen. Er mischt seine Farben selbst an, Ei-Tempera mit Farbpigmenten, was ihm ebenso die Möglichkeit des pastosen Auftrags wie durchscheinende Lasuren ermöglicht und zu einer sehr individuellen Farbgebung führt. Am Anfang seiner künstlerischen Laufbahn waren für ihn die fantastischen Welten der Zeichnungen von Alfred Kubin und Francisco de Goya Vorbilder und die Art Brut Kunst der Sammlung Hans Prinzhorn. Sein Studium an der Akademie der Bildenden Künste München schloss Johann Zechmeister als Meisterschüler des informellen Malers Karl Fred Dahmen ab. Geboren 1949 in Linz lebt er heute als freischaffender Künstler in München und in der Toskana. Angelika Donhärl“

artoxin.de

oder über www.amazon.de/Johann-Zechmeister-01-Ausstellung-Zeichnung