2008 „NO SUNSHINE“ Buch-Arbeit

Das Projekt „ain’t no sunshine when she’s gone“ basiert auf Fotographien, die während eines Auslandaufenthaltes entstanden sind, bei dem eine Freundin tödlich verunglückt ist. ­Dabei geht es um die Verwendung des eigenen dokumentarischen Materials, das durch Fotobearbeitung neue Bilder entstehen lässt.

Bei der Gestaltung des Fotobuches wurde bewusst auf Farbe verzichtet. Die chronologisch angeordneten Fotos werden in ihre CMYK-Farbauszüge separiert und schwarzweiß gedruckt. Dadurch wird ein Motiv viermal dargestellt, jeweils im entsprechenden Farb­äquivalent variiert.

Dies führt formal zu einer Verfremdung und Abstraktion. Diese Zerlegung der Fotos nimmt Bezug auf die Ansichten verschiedener ­Philosophen, die den Tod als Prozess des ­Zerfalls des Menschen, oder als Trennung ­zwischen Leib und Seele, sehen.