„no sunshine“

Das Projekt „ain’t no sunshine when she’s gone“ basiert auf Fotographien, die während eines Auslandaufenthaltes entstanden sind, bei dem eine Freundin tödlich verunglückt ist. Dabei geht es um die Verwendung des eigenen dokumentarischen Materials, das durch Fotobearbeitung neue Bilder entstehen lässt.

Bei der Gestaltung des Fotobuches wurde bewusst auf Farbe verzichtet. Die chronologisch angeordneten Fotos werden in ihre CMYK-Farbauszüge separiert und schwarzweiß gedruckt. Dadurch wird ein Motiv viermal dargestellt, jeweils im entsprechenden Farbäquivalent variiert.

Dies führt formal zu einer Verfremdung und Abstraktion. Diese Zerlegung der Fotos nimmt Bezug auf die Ansichten verschiedener Philosophen, die den Tod als Prozess des Zerfalls des Menschen, oder als Trennung zwischen Leib und Seele, sehen.

Parallel zu diesem Fotobuch ist eine gleich­namige Videoarbeit entstanden mit der ich an die Tradition des Experimental-Films anknüpfe.

Der Abspann ist mit dem Song „ain’t no sunshine when she’s gone“ unterlegt.

http://www.hbk-bs.de/aktuellhttp://archiv2014.filmbuero-nds.de

Diese Arbeit ist im Rahmen des Studiums in der Filmklasse der HBK Braunschweig entstanden.hbk-bs.de/filmklasseweitere Film-Arbeiten:

FILMOGRAFIE

2008 Ain’t no Sunshine – When she’s gone  
Regie 
 
2002 Plexuspapillon  
Regie

http://www.filmportal.de