Ausbilderin bei Lavie Reha gGmbH

Lavie Reha gGmbH ist die erste Rehabilitationseinrichtung für Menschen mit psychischen Erkrankungen im Großraum Braunschweig.

Bei dem Rehabilitations- und Bildungsträger Lavie Reha gGmbH in Braunschweig war ich seit 2012 – 2020 tätig und habe die Neugestaltung der Ausbildung für Mediengestaltung im Rehabilitationsbereich konzipiert und strukturiert.

Meine Aufgabe war die ­Prüfungs­vorbereitung und -begleitung für Zwischen- und Abschlussprüfungen meiner Auszubildenden für Mediengestaltung in Digital und Print Fachrichtung Gestaltung und Technik.

Die Gestaltung und Weiterentwicklung eines neuen Corporate Designs für die Lavie Reha gGmbH mit unseren Azubis im Rahmen der Ausbildertätigkeit in der Mediengestaltung stand an erster Stelle.

Die mediale Veränderung durch digitale Medien und die Erweiterungen der Institution führte zu einer neuen Gestaltung des Corporate ­Designs.

Im Zug der strukturellen Veränderungen und Neugestaltung des Firmenhauptsitzes Lavie Reha gGmbH in Königslutter, war es an der Zeit eine Überarbeitung der Gestaltung zum Beispiel des Firmenlogos, der Imageflyer, der Homepage und ein Wegeleitsystem für das ­Gelände zu entwickeln und vorzunehmen.

Nachdem im Sommer 2015 das Release der Homepage stattgefunden hat wurde das Corporate Design zu einer beschreibbaren ­Corporate Identity erweitert.

Im Digitalbereich haben wir an folgenden Projekten mitgestaltet:

Ausstellungsdesign zu den „ROTO“- Werken in Königslutter

Auf einem stillgelegten Fabrikgelände von 6.000 m² begann 1921 mit 40 Mitarbeitern die Fertigung von Druckmaschinen. Die Roto-Werke in Königslutter entstanden. Entwickelt, gefertigt und vertrieben wurden Druckmaschinen für den weltweiten Markt.

Zur Hoch-Zeit 1968 waren 800 Mitarbeiter beschäftigt. 1982 wurde das Werk nach Konkurs geschlossen.

Für die ROTO Ausstellung habe ich in 2015 an einem orts­bezogenen Ausstellungskonzept für den Innen- und Außen­bereich zur ­Geschichte des alten Industriegeländes und der Druckmaschinen mitgearbeitet.

In Zusammenarbeit mit meiner Abteilung ­wurden folgende Druckstücke visualisiert:

Einladungskarte, Plakat, Folder, Banner mit Text und Bild, Info-Tafeln mit Bildmaterial auf Metall. 

Dargestellt wird in der Ausstellung ein Stück Industrie­geschichte des 20. Jahrhunderts, von der Gründung 1921 bis zur Schließung 1982.

Sie können die begleitende regionale ­Ausstellung  „ROTO“ ab dem 4.12.2015 auf dem Gelände der Lavie Reha gGmbH, im Pförtnerhäuschen, in der Fallersleben Str. 12, in 38154 Königslutter besuchen.

Ausstellungsdesign zum Denkmal „Der Graue Bus“ in Braunschweig

Der „Graue Bus“ ist ein Mahnmal, das an die Euthanasie-Opfer erinnern soll: Das mobile „Denkmal Grauer Bus“ folgt den Spuren dieses Verbrechens, das die Nationalsozialisten mit Wissen, Duldung und aktiver Beteiligung vieler Institutionen in Deutschland begangen haben.

Im Rahmen meiner Berufspraxis als Designerin habe ich am Katalog zum „Grauen Bus“ im Jahr 2015 mitgearbeitet. Das Medium Katalog wurde damals gewählt, da es die Möglichkeit bietet Text Informationen aus der Ausstellung zum „Grauen Bus“ mit dem dargestellten Bildmaterial aus den entsprechenden Archiven zu verbinden.

Uns lagen diverse Bildarchive in ­digitalisierter Form vor, sowohl aus dem Staatsarchiv Wolfenbüttel, dem Stadtarchiv ­Braunschweig und dem Archiv des Gesundheits­amts ­Braunschweig. Die Konzeption der Ausstellung unterlag der Initiative „Grauer Bus“.

Meine Aufgabe bestand darin, das Werbematerial, die Banner und den Katalog zur Ausstellung zum „Grauen Bus“ in Braunschweig zusammen mit drei Kolleg*innen aus dem Bereich der Grafik der Lavie Reha gGmbH zu gestalten

Stockmann, Ute und Jürgen-H. Mauthe [Hrsg.: V.i.S.d.P. Initiative Grauer Bus]: Der graue Bus: mobiles Denkmal für die „Euthanasie“-Opfer des Nationalsozialismus. Ausstellungskatalog Braunschweig 2015. [mit Informationen in Leichter Sprache], AXEPT-Verlag, Königslutter. 2015.