Mein Ansatz für Lehrtätigkeit

An erster Stelle stehen für mich der Praxisbezug zu den Printmedien und die Eigenständigkeit der Studierenden.

Die Studierenden entwickeln in Teamarbeit Konzepte zu Gestaltungsaufträgen. Ein realistischer Zeitplan und  dessen genaue Umsetzung sollen eigenständig ausgearbeitet und realisiert werden.

Dabei sollen die Grundlagen der Gestaltung und Typografie ausgearbeitet und angewendet werden.

Vorzugsweise arbeite ich auf Plattformen wie etwa miro.com, BBB und Zoom und in Brekout-Rooms um auch im Bereich des  Online-Unterrichts ein gleichzeitiges kollektives Arbeiten zu ermöglichen.

In meinen künstlerischen Arbeiten kombiniere ich Text und Bild, als Buch oder als Videoarbeit. Ich sehe Ähnlichkeiten bei den Medien Buch und Video, beides findet auf einer Timeline statt. Im Buch hat der Betrachter die Möglichkeit zurück zu blättern, um so das Rezeptionstempo selbst zu bestimmen, im Video wird dies vorgegeben. Die Konzentration des Blickes erfolgt im Buch durch Platzierung der Elemente im Weißraum, im Video durch Schwarzbild und das Wiedergabetempo der Bild- und Text-Elemente.

Aktuell interessiert mich der Kontrast von Bunt- und Unbunt. Der Blick wird gelenkt durch die Kolorierung eines Objektes oder einer Figur vor einer schwarzweißen Hintergrundszenerie. 

Die Idee stammt aus einer Auftragsarbeit als Grafikdesignerin im Jahre 2014, bei der ich im Rahmen des Entwurfs eines Ausstellungskataloges für eine ­Galerie die farbigen Abbildungen der Kunstwerke in den schwarz­weißen ­Ausstellungsraum setzte.